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Seit 1974
BAWEMO-Wohnmobilbau

(Bitte lesen Sie nachstehende Seiten, Sie können von diesen Informationen nur gewinnen)

Firmengeschichte Theobald Barnickel

1971 hat die Firma Theobald Barnickel, damals als DAF-Nutzfahrzeughändler, Bremsendienst für Lkw und Omnibusse sowie Fahrzeugbau für Nutzfahrzeuge, das Betriebsgrundstück in 91058 Erlangen-Tennenlohe erworben und eine Nutzfahrzeug-Werkstatt gebaut. 1974 wurde die Firma Theobald Barnickel Opel-Nutzfahrzeughändler, wodurch der Kontakt zu Wohnmobilen entstand, z. B. Bendix-Wohnmobile mit Opel-Bedford, Weinsberg-Wohnmobile auf Opel-Bedford, Reicar-Wohmobile auf Opel-Bedford.

Bei einer Hausmesse wegen Übernahme der Opel-Nutzfahrzeuge wurden die vorgenannten Wohnmobile mit ausgestellt. Dabei wurde von den Besuchern der Wunsch geäußert, doch ein Wohnmobil zu kaufen, welches wahlweise als Wohnmobil und auch als Transporter im Geschäft verwendet werden könne, dabei am Urlaubsort mit dem Transporter ohne Wohnteil als Pkw-Ersatz gefahren werden kann.

Über diesen Wunsch hat sich Herr Th. Barnickel Gedanken gemacht und ein Wohnmobil mit abnehmbarer Wohnkabine entwickelt. Diese Entwicklung hat noch unsere Mutterfirma Theobald Barnickel durchgeführt und für dieses Wohnmobil auch einen Namen ausgesucht.
Zu dieser Zeit war die Bezeichnung "Pick-up" noch nicht bekannt. Somit entstand der Name "BAWEMO" aus folgender Überlegung:
BA für Barnickel
WE für Wechsel
MO für Mobil.

Die Entwicklung und der Fertigungsbeginn des ersten BAWEMO-Wohnmobils geschahen 1974. 1975 wurde das erste BAWEMO-Wohnmobil ausgeliefert. 1977 kamen die US-Wohnmobile verstärkt zum Angebot. Diese Fahrzeuge waren in Bezug auf Ausstattung und Luxus unseren Pick-up-Modellen überlegen. Deshalb haben wir uns entschlossen, auch US-Wohnmobile zu importieren, da wir damals gegen diesen Markt nicht mehr wettbewerbsfähig waren. Das US-Import-Geschäft mit US-Wohnmobilen ist sehr gut verlaufen. In manchen Jahren wurden ca. 115 US-Wohnmobile verkauft und ausgeliefert. Importiert wurden die Fabrikate "Delta", "Georgie Boy", "Good Life", "Heritage", "Kings-Highway", "Gulf-Stream-Coach", "Damon", "Rexair" usw. Mit Abstand ist unsere Firma der größte und älteste US-Wohnmobil-Importeur in Deutschland. Unsere Firma war auch Direkthändler von leichten GM-Nutzfahrzeugen. Leider hat GM die Fertigungsabteilung von GM-Motorhomechassis verkauft. In den letzten Jahren ist jedoch der US-Import stark zurückgegangen.

US-Wohnmobile haben sich in Bezug auf Frisch-, WC- u. Abwassersysteme besonders hervorgehoben. In dieser Beziehung sind auch heute noch die US-Hersteller dem deutschen Markt überlegen, weshalb wir uns entschlossen haben, etwa seit 1980 diese Systeme zu übernehmen, was sich erfreulicherweise hervorragend bewährt hat, z. B. Fest-WC, lebensmittelechte Frischwassertanks und Frischwasserleitungen, WC- und Abwassertanks mit tiefer gelegten Auslauf, Entlüftungsrohre für WC- und Abwassertanks, große Tanks usw.

Wodurch unterscheiden sich BAWEMO Wohnmobile?

1974 wurde das BAWEMO-Doppelboden-System erfunden!

Schon beim ersten BAWEMO Wohnmobil war das Doppelbodensystem eingebaut. Damals hat weltweit noch kein einziger Hersteller an ein Doppelbodensystem gedacht. Die Vorteile sind beachtlich und bringen für den Kunden erhebliche Vorteile, z. B.: 1974 wurde das BAWEMO-Pick-up erfunden!

Das BAWEMO-Pick-up-System hat einen isolierten Durchgang vom Fahrerhaus zum Wohnteil (damals D.B.P.). Mit der isolierten Tür zum Fahrerhaus und dem Doppelbodensystem war das erste BAWEMO Wohnmobil schon 100 % winterfest.

Kein einziges Serienwohnmobil ist in Bezug auf 100 %-iger Wintertauglichkeit besser als ein BAWEMO Wohnmobil!

Dies ist kein billiger Werbespruch, sondern ganz einfach eine nicht angreifbare Tatsache. In Bezug auf Isolation zum Fahrerhaus oder der Frontscheibe bei Busform-Wohnmobilen hat BAWEMO 3 Patente.

Warum fertigt BAWEMO Glasfaser-Sandwich-Aufbauten?

Selbst amerikanische Wohnmobil-Hersteller fertigen heute bis auf wenige Ausnahmen die Aufbau-Außenhaut mit Glasfaser. Wenn der Hersteller mit Glasfaser umgehen kann und die Verarbeitung von Glasfaser versteht (was viele nicht können), ist dieser Werkstoff nicht zu überbieten. Die Vorteile sind für den Fachmann klar erkennbar, z. B.: Warum verleimt BAWEMO die Möbel mit dem Aufbau?

Es ist Ihnen sicher bekannt, daß in der Regel die Möbel bei Wohnmobilen mit dem Aufbau einfach verschraubt werden. BAWEMO verleimt alle Möbelteile vollflächig mit dem Aufbau. Daraus ergeben sich beachtliche Vorteile für den Kunden, insbesondere in Bezug auf Sicherheit. Durch die vollflächige Verleimung erreicht BAWEMO eine etwa 50-fache höhere Reißfestigkeit gegenüber der üblichen Verschraubung. Beim ersten ADAC Wohnmobil-Crash-Test wurde festgestellt, daß bei 32 km/h Aufprallgeschwindigkeit von 5 im Wohnmobil anwesenden Personen 3 Personen durch herausgerissene Möbelteile erschlagen worden wären. Selbst die besten Sicherheitsgurte hätten dies nicht verhindern können. Werbe-Fachleute vertreten die Meinung, daß ein Hersteller mit Unfallfolgen keine Werbung machen sollte. Diese wichtige Feststellung muß aber im Interesse der Kunden festgehalten werden, denn es geht immerhin um Menschenleben, evtl. um Ihr Leben!

Etwa 1984 wurde ein BAWEMO-Kunde mit einem nagelneuen BAWEMO-Pick-up Wohnmobil in einen schweren Unfall verwickelt. Ein Ferrari-Pkw ist auf der Autobahn mit ca. 200 km/h auf das Wohnmobil aufgefahren. Das Wohnmobil wurde durch die Luft geschleudert und überschlug sich. Beim Aufprall wurden beide Rahmenenden vom Mercedes-Fahrgestell abgerissen. Dadurch wurde die Verriegelung vom Pick-up-System mit abgerissen. Somit schlug der Pick-up-Aufbau nach dem Überschlag solo auf der Autobahn-Fahrbahn auf und schleuderte noch ca. 80 m auf der Autobahn entlang. Ein zweiter Pkw fuhr dann noch auf die Kabine auf. Der Pkw ein Audi war Totalschaden. Der Ferrari-Pkw was als Pkw nicht mehr zu erkennen. Der Fahrer vom Ferrari-Pkw war sofort tot. Unsere Kunden im Original-Mercedes-Fahrerhaus mit 3-Punkt-Gurten versehen, waren schwer verletzt worden.

Und jetzt kommt das Wunder: 3 Kinder im Alter von 3 13 Jahren im Pick-up-Aufbau, nicht angegurtet, haben den schweren Unfall im BAWEMO-Pick-up-Aufbau ohne jede Verletzung überstanden. Der Großvater der 3 Kinder hat nach dem Unfall Herrn Th. Barnickel, angerufen und ihm wörtlich folgendes mitgeteilt: "Herr Barnickel, ich möchte mich bei Ihnen bedanken, Ihre Aufbaukonstruktion hat meinen 3 Enkelkindern das Leben gerettet". Der Mann wußte, was der Glasfaseraufbau mit den fest verleimten Möbeln ausgehalten hat. Er war als Chefkonstrukteur bei Daimler Benz in der Lkw-Fertigung, Werk Wörth, tätig. Alleine für diesen Unfall hat es sich gelohnt, diese Qualität mit dieser hohen Sicherheit gebaut zu haben. Gibt es eine wertvollere Tätigkeit, als dazu beigetragen zu haben, Menschenleben zu retten?

Sie werden immer wieder von Wettbewerbern hören, daß Glasfaseraufbauten keinen Schutz gegen Blitzschlag bieten würden. Stellen Sie doch einmal die Gegenfrage, ob Ihnen der Wettbewerber auch nur einen einzigen Fall in der über 50-jährigen Glasfaserbaugeschichte nennen kann, wo ein Camper in einem Glasfaser-Wohnwagen oder in einem Glasfaser-Wohnmobil durch Blitzschlag einen Schaden erlitten hat? Schon vor 1970 hat die holländische Firma "Fokker" mehrere Tausende Wohnwagen in Glasfaserbauweise gefertigt. Bis heute ist kein einziger Fall bekannt, wo ein Bewohner eines Glasfaseraufbaues einen Schaden durch einen Blitzschlag erlitten hat.

Glasfaser-Aufbauten haben einen Nachteil optischer Natur. Die Oberfläche wird nie so glatt als z. B. bei einem Aluaufbau. Es besteht die Möglichkeit, diesen optischen Mangel zu beseitigen. Wenn die Außenwand z. B. in der 4 mm starken Ausführung gefertigt wird, ist die Oberfläche fast ganz glatt. Dadurch würde allerdings das Eigengewicht des Wohnmobils unnötig erheblich schwerer und die Zuladung würde wesentlich geringer werden. Das ist uns der optische Vorteil nicht wert.

Bei dem vorstehend genannten Unfall war der Aufbau mit 1 mm GfK-Außenhaut gebaut worden. Dieser Unfall hat bewiesen, welche Stabilität ein Glasfaser-Aufbau bietet. Heute werden in unserer Firma BAWEMO alle Aufbauten - je nach Größe - mit 1,2 mm bis. 3 mm GfK-Außenhaut gefertigt. Selbst auf 20 Jahre alte BAWEMO Gebrauchtmobile gibt die Firma BAWEMO noch 3 Jahre Garantie auf den Glasfaser-Aufbau, wenn Sie das gebrauchte Wohnmobil bei BAWEMO kaufen. Kennen Sie einen Hersteller, der vergleichbare Garantieleistungen gewährt?

BAWEMO Wohnmobile - die Nutzlastriesen - deshalb 9 m Mobil mit Pkw-Garage 7,49 t GG u. evtl. ab 9/05 100 km/h - bis 7,49 t
(Zum Zeitpunkt des Druckes dieser Information wurde die 100 km/h-Lösung für Wohnmobile bis 7,5 to in Fachzeitschriften angekündigt)
Nehmen wir ein BAWEMO-Wohnmobil mit 8 m Länge, Modell "Powerliner PL 800 AG" aufgebaut auf ein MAN-Fahrgestell mit 7,49 to zul. GG, im Heck des Wohnmobils noch eine Pkw-Garage installiert, das Wohnmobil mit einem Pkw beladen, z. B. mit einem Suzuki Alto oder Daihatsu Cuore oder den kleinen Fiat Panda. Obwohl der Pkw bereits im Wohnmobil beigeladen ist, verbleibt Ihnen dann noch eine Zuladung von ca. 1000 kg. Andere Hersteller können von dieser Zuladung nur träumen... Wenn Ihr Wohnmobil 1 - 2 Tonnen weniger wiegt, brauchen Sie dieses Gewicht auch nicht zu bewegen, Sie brauchen dafür also keine unnötigen Kraftstoffkosten. Es ist für einen Hersteller allerdings nicht einfach, dieses ungewöhnlich geringe Leergewicht ohne Qualitätsverlust zu erreichen. Umso geringer das Eigengewicht werden soll, desto höher werden die Fertigungskosten. BAWEMO Wohnmobile halten aber trotzdem jeden Preisvergleich stand. Dazu möchten wir Sie noch auf eine in der Nutzfahrzeug-Fachwelt bekannte Formel aufmerksam machen, es ist das PS pro Tonne-Verhältnis. Wenn BAWEMO z. B. ein MAN-Chassis mit 180 PS verwendet (natürlich wird überwiegend der 220 PS Motor gekauft), so hat der Kunde bei einem Leergewicht von z. B. 5 to ein PS pro Tonne-Verhältnis von 36 PS pro Tonne. Kauft der Kunde z. B. beim Wettbewerb ein Fahrzeug mit 6,5 to Leergewicht und 220 PS, so hat er ein PS pro Tonne-Verhältnis von 33,8 PS pro Tonne, also weniger PS pro Tonne. Die 220 PS-Ausführung ist jedoch ca. 5.000,- Euro teurer und hat ein höheres Leergewicht von ca. 300 kg und somit 300 kg weniger Zuladung. Auch der Dieselverbrauch ist bei 220 PS höher als bei 180 PS.

Geringes Eigengewicht bei hoher Qualität und Komfort

In der Regel geht ein geringes Eigengewicht zu Lasten der Qualität. BAWEMO hat erreicht, bei äußerst geringem Eigengewicht einen sehr hohen Qualitätsstandard und Komfort zu bieten. Gewichtseinsparungen erfordern auch eine aufwendige Bauweise. Auch hier hat es BAWEMO geschafft, mit der aufwendigen Leichtbauweise wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie können sicher verstehen, daß wir unseren Mitbewerbern mit diesem Schreiben nicht verraten werden, wie wir diese "Leichtbauweise" erreichen. Einige leicht verständliche Punkte möchten wir Ihnen jedoch nennen: Wenn Sie die doppelte Heizleistung benötigen, brauchen Sie doppelt soviel Gasflaschen und die doppelte Batteriekapazität. 100 kg sind damit schon eingespart. Eine Klimaanlage und ein Generator bringen ca. 120 kg auf die Waage. Von den Mehrkosten ganz zu schweigen. Die aufwendige BAWEMO Aufbaukonstruktion bringt Gewichtseinsparungen von bis zu 500 kg, dies ohne Qualitäts- oder Stabilitätsverlust, im Gegenteil, durch die Verleimung der Möbel mit dem Aufbau wird eine bis zu 50-fache höhere Reißfestigkeit erreicht. Der vorstehend genannte schwere Unfall hat dies unter Beweis gestellt. Kein einziges Möbelteil hatte sich dabei vom Aufbau gelöst.

BAWEMO Wohnmobile bieten einen hohen Sicherheitsstandard.

Heizung - Isolation - 100 % winterfest

Dieses Thema möchten wir ausführlich erklären. Bitte beachten Sie ein Naturgesetz, das nicht zu ändern ist: "Je stärker ein Wohnmobil isoliert ist, desto weniger Heizung wird benötigt, je weniger Heizung benötigt wird, desto weniger Luft wird bewegt (aufsteigende Wärme), um so weniger Luft bewegt wird, um so höher ist die Gefahr der Schwitzwasserbildung". Haben Sie dies verstanden? Ist doch ganz einfach zu verstehen. Man muß es nur wissen! Gerade weil BAWEMO Wohnmobile überdurchschnittlich stark isoliert sind, würde bei der Verwendung einer Warmwasserheizung die Gefahr für Schwitzwasserbildung umso größer sein (weniger Heizung, weniger aufsteigende Luftzirkulation, Gefahr von Schwitzwasserbildung). Deshalb ist für BAWEMO Wohnmobile die Umluft-Bodenheizung umso wichtiger.
Ein Haus kann nicht mit einem Wohnmobil verglichen werden. Die Voraussetzungen sind überhaupt nicht vergleichbar. Ein Wohnhaus besteht in der Regel aus Mauerwerk, mit Putz versehen. Diese Konstruktion nimmt Wasser auf und gibt das Wasser wieder ab. Der Fachmann spricht von einer Atmung. Wohnmobile aber sind mit Aluwänden oder Glasfaserwänden gebaut. Diese Wände nehmen kein Wasser auf und haben somit keine Atmung. Eine Schwitzwasserbildung ist deshalb wahrscheinlich bzw. möglich.

Die überdurchschnittlich starke Isolation von BAWEMO Wohnmobilen wird erreicht durch: 40 - 53 mm Rundum-Isolation mit PU-Hartschaum, mit dem seit 1974 vorhandenen BAWEMO-Doppelbodensystem, isolierte Tür zum Fahrerhaus (D.B.P.). Isoliertes Fronthubbett mit isolierter Schiebetür hinter Fahrer- u. Beifahrersitze bei Busform-Wohnmobile, Patent erteilt etwa 1985, Isolierklappe innen vor der Windschutzscheibe bei Busform-Wohnmobile mit integriertem Fahrerhaus zum Wohnbereich, Patent erteilt etwa 1995, senkrechte Isolierklappe, bei Fahrt nach oben innen über Windschutzscheibe verschoben und gleichzeitig als Sonnenschutz einsetzbar, Patent erteilt etwa 2000. Aufgrund der sehr guten Isolation sind der Heizungsbedarf und damit der Gas- und Stromverbrauch ungewöhnlich gering. Dies ergibt beachtliche Gewichtsersparnisse.
Ein 8 m Wohnmobil mit 2 - 3 Personen unterwegs, im Winterbetrieb frei stehend, bei ca. 20 minus nachts, ca. 10 minus tagsüber, mit Kühlschrankbetrieb über Gas, mit Warmwasserversorgung, täglich 1 x kochen, Frühstück und Abendessen im Wohnmobil, natürlich mit Gasheizung, verbraucht in einer Woche etwa 1 x 11 kg Gas. Die Raumtemperatur beträgt dabei tagsüber im ganzen Wohnmobilbereich ca. 20 - 21. Nachts abgesenkt auf ca. 15. Nennen Sie uns nur einen einzigen Hersteller, der vergleichbare Werte bieten kann.
Für einen Wohnmobileigner ist zwar nicht entscheidend, ob er im Jahr 50,- Euro mehr für Gas ausgeben wird, aber wichtig dürfte sein die Verfügbarkeit von Gas und der erforderliche Gasvorrat und somit das entsprechende Gewicht. Stellen Sie sich vor, Sie sind in Kühtei (A) oder in Hochgurgel (A) und haben mit einem 9 m Wohnmobil einen 85 l Gastank. Bei 20 minus nachts und etwa 10 minus tagsüber ist bei manchem Wohnmobil unserer Mitbewerber nach 3 - 4 Tagen der Gastank leer. Er muß dann ca. 150 km fahren, um seinen Gastank wieder befüllen zu können und verliert dann evtl. seinen guten Stellplatz. Theobald Barnickel stand schon mehrmals mit seiner Familie (4 Personen) bis zu 3 Wochen lang bei vorgenannten Temperaturen mit einer einzigen Gasfüllung mit 85 l = 80 % = ca. 68 l = ca. 35 kg Gas. Das ist keine Münchhausen-Erzählung, sondern ganz einfach Tatsache. Gerne sind wir jederzeit bereit, wenn nötig unter notarieller Aufsicht, dies unter Beweis zu stellen.

Wenn der Gasverbrauch extrem niedrig ist, ist natürlich auch der 12-Volt-Stromverbrauch extrem gering. Somit kann ein BAWEMO Wohnmobil mit den in Serie vorhandenen Batterien, ohne Fremdstrom und ohne Generator auch im Winter ca. 5 Tage frei betriebsbereit stehen. Besonders möchten wir darauf hinweisen, daß aufgrund der im Doppelbodensystem installierten Frisch-, WC- u. Abwassertanks eine 100%-ige frostsichere Unterbringung garantiert ist. Sie können feststellen, daß einzelne Wohnmobilhersteller mit ca. 20 Jahre Verspätung die Vorteile des Doppelbodensystems entdeckt haben. Auf Wunsch liefert BAWEMO alle Modelle auch mit Warmwasserheizung oder TRUMA-e-Umluft- u. Warmwasserheizung. Eine Isolation, welche im Winter gegen die Kälte gut ist, ist natürlich auch im Sommer gegen die Hitze gut. In den meisten Fällen können BAWEMO Wohnmobile auf eine Klimaanlage verzichten. Zu einer erforderlichen Klimaanlage gehört natürlich auch ein entsprechender Stromerzeuger. Diese Anschaffung kostet viel Geld - etwa ca. 7.000,- Euro und bringt ca. 100 kg mehr Eigengewicht auf die Waage, was die Zuladung um ca. 100 kg reduziert.

Möbelbau und Stabilität

Alle Möbel fertigt BAWEMO selbst. BAWEMO verleimt alle Möbelteile im Lamello-System und erreicht damit eine überdurchschnittliche Stabilität. Diese Fertigungsweise ist leider sehr teuer. Wir empfehlen kein Edelfurnier und auch kein Massivholz. Edelfurnier bedarf der Pflege, z. B. einwachsen, da Edelfurnier Wasser aufnehmen kann. Bei Massivholz besteht die Gefahr, daß sich die Möbelteile verziehen, da im Wohnmobil in der Regel eine höhere Luftfeuchtigkeit vorhanden ist als in einer Wohnung. Das von BAWEMO eingesetzte beschichtete Sperrholz bedarf keinerlei Pflege. Eigentlich ist Sperrholz ein aus mehreren Schichten verleimtes Massivholz. Auf Wunsch gegen Mehrpreis liefert BAWEMO Edelfurnier oder Massivholz. Bei Massivholz (nicht Sperrholz) kommt noch der Nachteil des hohen Eigengewichtes. Die Zuladung verringert sich - je nach Fahrzeuggröße - um ca. 150 bis 300 kg.
Da alle Möbelteile bei BAWEMO mit dem Aufbau vollflächig verleimt werden, wird der Aufbau zusätzlich extrem versteift und erreicht somit eine hohe Stabilität. BAWEMO fertigt alle Wohnmobile ohne Hilfsrahmen, in absolut selbsttragender Bauweise, rahmenlos. Der nicht erforderliche Hilfsrahmen erspart Kosten, verringert die Fahrzeug-Gesamthöhe und verringert das Eigengewicht. Die Stabilität ist ohne den Hilfsrahmen nicht geschwächt, im Gegenteil, unsere selbsttragende Aufbaukonstruktion stabilisiert den Hauptrahmen besser als ein Hilfsrahmen. Unser Vorteil besteht darin, daß wir nicht vom Wohnwagenbau auf den Wohnmobilbau umgestiegen sind, sondern vom Nutzfahrzeug-Fahrzeugbau auf den Wohnmobilbau. Im Nutzfahrzeug-Fahrzeugbau werden extreme Lasten bewegt.

Frisch-, WC- u. Abwasser-Tank-Füllmengen

Wenn wir die "Technischen Daten" von einigen unseren Mitbewerber ansehen, können wir nicht verstehen, wie die Kunden mit den Füllmengen zu Recht kommen. 60 - 100 l Frischwasservorrat sind bestimmt nicht ausreichend. Wenn schon eine Dusche vorhanden ist, sollte diese auch benützt werden können. Deshalb hat BAWEMO beim kleinsten Wohnmobil mindestens 150 l Frischwasser. Dies betrifft natürlich auch die Füllmengen von WC- u. Abwassertanks. 90 l WC-Tank und 90 l Abwassertank ist die kleinste Füllmenge. Ein portables WC mit ca. 16 - 18 l reicht doch nur für ca. 2 Tage. Es muß auch Chemie verwendet werden. Wohin dann nach 2 Tagen mit dem Inhalt? Bei 90 l hat BAWEMO die ca. 6-fache Lagerungsmöglichkeit der Fäkalien. Chemie ist nicht erforderlich. Jede Kläranlage ist verpflichtet, die WC- und Abwassertanks entleeren zu lassen. Städte mit einer Kanalisation haben eine Kläranlage. Sie müssen nicht alle 2 Tage den WC-Tank entleeren, sondern etwa alle 14 Tage einmal. Größere WC- u. Abwassertanks kann BAWEMO auf Wunsch liefern, z. B. das 3-Tank-System. Bei dem 3-Tank-System können Sie wahlweise den WC-Tank oder den Abwassertank in den 3. Tank überlaufen lassen. Somit haben Sie z. B. für das WC die doppelte Füllmenge, also für ca. 4 Wochen.

Stauräume und Kofferklappen - Kleiderschränke

Wenn Sie mit Ihrem Wohnmobil für einige Wochen in Urlaub fahren, wollen Sie ja einige Sachen mitnehmen, z. B. Campingstühle, Liegen, Grill, Konserven, Getränke, Kleidung, Bettwäsche usw. Betrachten Sie doch einmal die Wohnmobile von dieser Seite und suchen Sie einmal nach Kofferklappen. Hat das Wohnmobil z. B. vorne links und vorne rechts je eine Kofferklappe? Ist vielleicht nur eine einzige Klappe im Heckteil vorhanden, und dies vielleicht bei einem Wohnmobil mit Frontantrieb?

Fast alle BAWEMO Wohnmobile haben vorne links und vorne rechts je eine Kofferklappe mit großen Stauräumen im Doppelboden. Viele AWEMO Modelle haben in Serie eine Roller- oder Fahrradgarage. AG-Modelle haben fast alle neben der Pkw-Garage sogar noch Platz für 2 - 3 Fahrräder oder einen Motorroller. Durch die vorne vorhandenen Stauräume kann der Kunde das Gewicht nach Bedarf verändern, z. B. im Sommer mehr Gewicht auf die Hinterachse beim Frontantrieb und im Winter mehr Gewicht auf die Vorderachse bei Frontantrieb, um die Traktion zu verbessern. Wenn Sie aber nur einen Stauraum im Heck haben, wird die Frontachse als Antriebsachse zu stark entlastet und die Räder drehen umso früher durch. Kann der Kunde im Sommer die Frontachse entlasten, so läuft er nicht Gefahr, durch Überlastung der Vorderachse bei Hitze einen "Reifenplatzer" auf der Vorderachse zu haben, was ja nicht ganz ungefährlich ist. Im Winter kann die Vorderachse als Antriebsachse eher etwas überladen werden, da bei Kälte ein "Reifenplatzer" durch Hitze nicht wahrscheinlich ist.
Was das Kleiderschrankvolumen betrifft, sind bei einigen Herstellern Kleiderschränke mit ca. 50 cm Breite keine Seltenheit. Bei BAWEMO sind die Kleiderschränke - bis auf wenige Ausnahmen - 80 bis 200 cm breit.

Glas-Schiebe-Doppelfenster oder Acryl-Ausstell-Doppelfenster?

Vorteile der Glas-Schiebe-Doppelfenster: Nachteile von Glas-Schiebe-Doppelfenster: Vorteile der Acryl-Ausstell-Doppelfenster: Nachteile der Acryl-Ausstell-Doppelfenster: Die Praxis hat gezeigt, daß auch 20 Jahre alte Wohnmobile mit den Acrylfenstern keine Probleme hatten. Auch bei Einbruch bieten Hartglasfenster nicht mehr Sicherheit als Acrylfenster. Dem Einbrecher ist es egal, ob er ein Hartglasfenster einschlagen wird oder ein Acrylglasfenster. Selbstverständlich kann Ihnen BAWEMO auf Wunsch Hartglas-Schiebefenster statt Acrylglasfenster liefern.

Front-Hubbett mit isolierter Tür (D.B.P.) - Einbruchschutz

Etwa 1986 hat BAWEMO das Front-Hubbett mit isolierter Tür hinter dem Fahrerhaus patentieren lassen. Diese patentierte Konstruktion bietet eine Reihe von Vorteilen: Isolierklappe innen vor Windschutzscheibe (D. B. P.)

Bei voller Integration des Fahrerhauses zum Wohnbereich besteht in der Regel das Problem, dass durch die einfach verglaste Frontscheibe fast keine Isolation vorhanden ist. Dadurch wird die gesamte Isolation des Wohnmobils - Winter wie Sommer - erheblich geschwächt. Durch die Isolierklappe innen vor der Windschutzscheibe wird eine etwa 10 x stärkere Isolation erreicht gegenüber einem Isolierrollo.

Die Pkw-Garage im Wohnmobil = überall mobil

Ein "Pkw on board" bringt beachtliche Vorteile. Sie können Einkäufe bei jedem Wetter tätigen, Tagesreisen mit dem Pkw machen, bei Regenwetter einen Stadtbummel tätigen, ins Kino gehen, schmale Bergstraßen befahren usw. BAWEMO fertigt Wohnmobile mit Pkw-Garage bis 10 m Länge, fahrbar mit Führerschein Kl. III (alt), 12 m Fahrzeuge mit Kl. II.

Wohnmobil mit "Mittelmotor" und Führerschein Kl. III (alt)

Das ideale Wohnmobil ist eigentlich ein Wohnmobil mit Heckmotor. Das Diesel-Motorgeräusch ist dann nur noch leise vorhanden, wogegen bei einem Frontmotor der Dieselmotor doch noch beachtlich hörbar ist. Bei einem Heckmotor ist jedoch der Einbau einer Pkw-Garage nicht sinnvoll. Deshalb haben wir etwa 1987 ein Wohnmobil mit "Mittelmotor" und fahrbar mit Führerschein Kl. III (alt) entwickelt. Mercedes Benz hat nach Umbau des Motors sein Einverständnis gegeben und somit die Garantieleistung übernommen. Weltweit gibt es nur bei BAWEMO ein Wohnmobil mit Mittelmotor, welches mit Führerschein Kl. III (alt) fahrbar ist.

Was sind die Vorteile des "Mittelmotors? Manche Werkstätten verlangen einen Aufschlag bei Reparatur- und Servicearbeiten, da der Zugang zum Motor und Anbauteilen bei manchen Wohnmobilen nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist. Dies ist beim "Mittelmotor" nicht der Fall. Der Motor, die Lichtmaschine, der Luftpresser, der Kühler, das Getriebe usw. sind sehr gut und leicht vom Werkstattpersonal zugänglich.

Ab dem 13.3.2013 hat BAWEMO-Barnickel GmbH ihre Tätigkeiten eingestellt und den Produktnamen "BAWEMO" sowie die Modellnamen "Streamliner", "Powerliner", "Dreamliner" und "Pick-up" an die Mutterfirma Theobald Barnickel übertragen.
Theobald Barnickel hat alle Patente und Erfindungen für den BAWEMO-Wohnmobilbau getätigt, welche ebenfalls an die Firma Theobald Barnickel übetragen wurden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihr Vertrauen schenken. Unsere Erfahrung seit 1974 im Wohnmobilbau wird für Sie auch von Vorteil sein. Sie werden mit uns zufrieden sein.

Mit freundlicher Empfehlung, Firma Theobald Barnickel